In unserem Frankreich-Cityguide checken wir für euch alle zehn Austragungsorte der Fußball-Europameisterschaft 2016 aus. Das wichtigste zu Stadt, Nightlife, Kulinarik und Fußball in 3 Minuten. Dieses Mal geht es nach Lille, Hauptstadt der Flandern.
Lille–Von allem das Beste
Mit seinen knapp 230.000 Einwohnern ist Lille die Hauptstadt des französischen Nordens mit stark flämischem Einfluss. Die europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2004 vereint viele Kulturkreise, man taucht ein in eine einzigartige Mischung aus flämischer Traditionen und französischer Lebensart.
Die Stadt ist ein richtiges Konzentrat an architektonischer Schönheit, Lebendigkeit,Kultur und wirtschaftlichem Wohlstand. Interessante Bauten, königliche Stadtviertel und herrliche Boulevards verhalfen Lille zu weltweitem Ruf. Die Zitadelle (erbaut für Sonnenkönig Ludwig XIV), sowie die Kathedrale „Notre-Dame de la Treille“ zeugen von unterschiedlichen historischen Einflüssen im Laufe der Geschichte. Auf dem „Place du Théâtre“genießt man den Ausblick auf die Alte Börse, bestehend aus 24 identischen Häusern, aus erster Reihe. Mit dem „Palais des Beaux-Arts“ steht sogar eines der größten Kunstmuseen des Landes in Lille. Der Grand'Place von Lille (Place du Général-de-Gaulle) lädt dazu ein, das bunte Treiben zu beobachten und dabei die Zeit zu vergessen.Ein großes Plus ist das umfassende öffentliche Verkehrsnetz: Nur knapp 40 Minuten von Brüssel, eine Stunde von Paris und knapp zwei Stunden von London entfernt, ist Lille ein europäischer Treffpunkt und damitMetropole der nördlichen Region Nord-Pas-de-Calais. Auch die weltweit längste führerlose Metrofährt durchdie Stadt
Lille nach Sonnenuntergang
Auch abends hat Lille einiges zu bieten. Tango tanzen im Innenhof der Alten Börse oder einfach von einem Lokal zum nächsten durch die Rue Masséna ziehen. Auch in der Rue Solférino findet man eine attraktive Bar neben der Anderen. Danach geht’s weiter in den „Magazine Club“, in dem sich internationale DJ’s am Mischpult die Hand geben.
Die Küche Flanderns
Der flämische Einschlag setzt sich selbstverständlich auch in der Küche fort. Was im Süden das Olivenöl ist, ersetzt im Norden die Butter. Die Speisen sind eine herzhafte Mischung aus Land und Meer; Eintöpfe stehen besonders hoch im Kurs. Gerne werden diese auch mit Bier verfeinert. Der Franzose des Nordens ist Biertrinker. Das regionale „Bière de Garde“ ist ein starkes obergäriges, goldfarbenes bis braunes Bier mit intensivem Geschmack.
Stade Pierre-Mauroy– vor den Toren Lilles
Das Stade Pierre-Mauroy inVilleneuve-d’Ascq, einem Vorort von Lille, ist eine hochmoderneFußballarena und Heimat des Lille OSC. 50.000 begeisterte Zuseher werden bei den EM-Gruppenspielen, sowie dem dort ausgetragenen Viertelfinale das Stadion zum Beben bringen. Durch das schließbare Dach könnte dasStade Pierre-Mauroy zu einem regelrechten Hexenkessel werden.
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